Joachim Georg

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Redaktion

Langen: Das Wohl der Kinder im Mittelpunkt

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Wundertüte-Leiterin Dorte Nielsen-Heldt geht in Ruhestand 

Kinder und die Sorge um ihr Wohlergehen haben das Leben von Dorte Nielsen-Heldt bestimmt: Seien es die drei eigenen oder die vielen, die sie in ihrer langen Karriere als Sozialpädagogin beim Heranwachsen begleitet hat. Jetzt geht die langjährige Leiterin der städtischen Kindertagesstätte Wundertüte in den Ruhestand; nach genau 20 Jahren in dieser Position hat die passive Phase ihrer Altersteilzeit begonnen.

Schon früh stand für die gebürtige Dänin fest, dass die Arbeit mit Menschen ihre berufliche Laufbahn bestimmen soll: Nach dem Abitur kam sie 1977 der Liebe wegen aus Dänemark nach Frankfurt, studierte Sozialpädagogik an der dortigen Fachhochschule. Danach gelang es ihr, die Geburt der eigenen Kinder mit der Berufstätigkeit zu verknüpfen. Ab 1984 in Langen wohnend, gehörte Dorte Nielsen-Heldt zu den Gründerinnen des Mütterzentrums. Sie war Mit-Initiatorin der Stillgruppe Langen und des Minikindergartens, also der Kleinkinderbetreuung. Vier Jahre arbeitete sie als Tagesmutter. „Hier war das damals noch etwas Neues, was ich aus Dänemark mitgebracht hatte, wo diese Form der Kinderbetreuung schon viel früher üblich war“, berichtet sie. Und für die Evangelische Familienbildung leitete die Sozialpädagogin Mutter-Kind-Gruppen. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf war mir immer wichtig“, sagt sie. „Mütter aus der Isolation am Herd herausholen war ein Thema, das mich immer begleitet hat.“

Irgendwann sprach eine Bekannte sie auf dem Spielplatz an: Für die städtische Kita Nordlicht werde Personal gesucht. So kam Dorte Nielsen-Heldt 1996 zur Stadt Langen. Mehrere Jahre war sie für die integrative Gruppe im Nordlicht zuständig. Zum 1. September 2001 übernahm die Pädagogin dann die Leitung der Kita Wundertüte in der Westendstraße 28, eine Arbeit, die ihr immer mit viel Freude bereitete. „Wir waren 2007 die erste städtische Kindertagesstätte, die Kinder unter drei Jahren aufgenommen hat“, erinnert sie sich. Heute hat die Wundertüte zwei Kita- und eine Krippengruppe.

Nun, nach exakt 20 Jahren als Kita-Leiterin, beginnt für Dorte Nielsen-Heldt ein neuer Lebensabschnitt. „Ich habe mir ganz bewusst nichts Bestimmtes vorgenommen“, sagt sie mit Blick auf die Zukunft. „Ich will erst mal erleben, wie es ist, nichts zu ,müssen‘.“

Aber so ein bisschen was ist doch vorgezeichnet: Zum einen lebt eine Tochter mittlerweile in Dänemark, wo die Familie auch ein Ferienhaus besitzt. Und außerdem hat Dorte Nielsen-Heldt inzwischen acht Enkelkinder. „Ich will nicht ,nur‘ Oma sein“, betont sie. „Aber ich freue mich darauf und finde es auch wichtig, dass Großeltern Unterstützung bieten.“ Kinder werden im Leben von Dorte Nielsen-Heldt also weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Quelle: Stadt Langen

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