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Joachim Georg

Joachim Georg

Redaktion

Dietzenbach: Kita-Kinder auf Weltreise

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Weltkindertag: Kinderinsel lädt zum Spielen ein & regt zum Nachdenken an

Anlässlich des Weltkindertages am 20. September hat das Team der Kita 11, Am Stiergraben, in diesem Jahr viel auf die Beine gestellt, um den Kindern spielerisch eine Weltreise zu ermöglichen. Die Kinderinsel gab im Rahmen des internationalen Aktionstages auch den Eltern Impulse mit an die Hand und organisierte ein abwechslungsreiches Programm für die Jungen und Mädchen der Kita.
In der Einrichtung selbst erlebten die Kinder an vier verschiedenen Stationen vier unterschiedliche Länder, Kontinente und Kulturen. „Torwächter“ aus Afghanistan, eine Schatzsuche aus Australien, „Bulldog 1,2,3“ aus Großbritannien und ein Spiel aus Ruanda standen auf dem Reise- und Erlebnisplan. Dabei waren Teamgeist, Konzentration, Geschicklichkeit und mitunter auch Geduld gefragt. So mussten beispielsweise Sandsäckchen durch einen an einem vorbei rollenden Reifen geworfen werden. Bei dem kniffeligen Spiel aus Afrika – dort trägt es den Namen
Gutera Uriziga – musste gut gezielt werden und das im richtigen Zeitpunkt. Das Spiel brachte so manches Jubelschreien bei den Kindern hervor, als sie den Reifen getroffen haben. Stolz holten sich die Kinder nach jeder Station Stempel auf ihren Weltkindertags-Medaillen ab.
Max Gebl, einer der organisierenden Erzieher, erklärt: „Die Vorfreude bei den Kindern war riesig und das Engagement und der Einfallsreichtum der Kolleginnen und Kollegen gigantisch. Ein toller, fröhlicher und abenteuerlicher Weltkindertag geht in der Kita 11 nach etwa drei Stunden zu Ende.“ Als krönender Abschluss wurde ein Eiswagen gebucht, der das Strahlen der Kinderaugen noch heller erschienen lies. „Wir hatten einen wundervollen Tag hier in Steinberg, der auf die Kinderrechte und die Bedürfnisse der Kinder aufmerksam gemacht hat“, freut sich die Einrichtungsleiterin Kathrin Lyrhammer. Ein großer Dank gilt dem Organisationsteam, welches mit viel Kreativität sich dem so wichtigen Thema angenommen hat.
Das positive Gefühl der erfolgreichen Aktion wird jedoch getrübt, gibt die Leiterin der Kita zu. Die Zahlen über Kinderarmut, auch in Deutschland, die Berichte der teils dramatischen Folgen der Pandemie für die Kleinsten in der Gesellschaft oder die Tatsache, dass es erneut die Kinderrechte nicht ins Grundgesetzt geschafft haben, machen Kathrin Lyrhammer nachdenklich. „Mit Blick auf unsere Einrichtung können wir sagen, dass wir mit großer Leidenschaft die Bedürfnisse der Kinder sehr ernst nehmen und so individuell wie nur möglich auf diese eingehen. Kinder haben das Recht, in allen Belangen, die sie betreffen, gehört zu werden und mit zu entscheiden.“
Passend dazu hat die Kita 11 entschieden, den Eltern anlässlich des internationalen Weltkindertages eine Botschaft mit auf den Weg zu geben. Auf dem Schreiben heißt es: „Jedes Kind ist eine andere Art von Blume. Und nur zusammen machen wir die  Welt zu einem wundervollen Garten.“ „Stellen Sie sich eine Welt ohne Blumen vor“, heißt es darin weiter: „keine blauen, gelben, roten, großen, kleinen, mit vielen oder wenigen Blüten. So eine Welt wäre nicht nur trostlos, sondern auch nicht lebenswert! Genauso ist es mit unseren Kindern. Jedes Kind ist besonders!“ Daher der Appell: „Lassen Sie uns gemeinsam helfen, sie zu selbstbewussten, verantwortungsvollen und glücklichen Kindern heranwachsen zu lassen.“ Dafür brauchen Kinderohren – und das an 365 Tagen im Jahr – insbesondere folgende Sätze: „Ich hab Dich lieb.“, „Ich glaube an Dich.“, „Gut gemacht.“, „Du bist etwas Besonderes.“ und „Ich bin stolz auf Dich.“.

Quelle: Stadt Dietzenbach

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