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Joachim Georg

Joachim Georg

Redaktion

Advent in der Burg: Weihnachtlicher Treffpunkt für ganz Dreieich geplant!

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„Die Weihnachtsmärkte in Dreieich werden traditionell im Ehrenamt organisiert und verantwortet. Daher ist eine Absage in diesem Jahr mit Blick auf die weiterhin unsichere Lage in der Pandemie mehr als verständlich“, erläutert Bürgermeister Martin Burlon die schmerzhafte Entscheidung des Kulturvereins Dreieich e.V. sowie der Gewerbevereine Dreieich e.V. und AKTIVEs Dreieich.e.V., auch in diesem Jahr die beliebten Dreieicher Weihnachtsmärkte in Sprendlingen, Dreieichenhain und Offenthal abzusagen. Die organisatorischen und letztendlich damit auch die finanziellen Herausforderungen aufgrund der mangelnden Planungssicherheit sprengen die ehrenamtlichen Aktivitäten. Damit die Dreieicherinnen und Dreieicher dennoch ein wenig vorweihnachtliches Flair genießen können, wird am zweiten und dritten Adventswochenende ein “Advent in der Burg“ geplant.

Hinter der Idee stehen Armin Gerhardt (Gewerbeverein Dreieich e.V.), Robin Winkel (Werbegemeinschaft Dreieichenhain e.V.) und Patrick Hausmann (Hausmanns Faselstall), die im Schulterschluss mit dem Geschichts- und Heimatverein, der Burgkirchengemeinde, den Bürgerhäusern und der Stadt Dreieich den Bürgerinnen und Bürgern Dreieichs ein kleines Alternativangebot präsentieren möchten. Damit agieren erstmals die entsprechenden Interessenvertretungen Dreieichenhains gemeinsam. „Insbesondere die mangelnde Planungssicherheit ist eine Herausforderung, der wir uns flexibel stellen müssen“, erläutert Armin Gerhardt vom Gewerbeverein Dreieich e.V.. Daher sollen für eine mögliche Beteiligung am „Advent in der Burg“ ausschließlich Dreieicher Akteure angesprochen werden. „Wir planen mindestens zwei Vortreffen, um mit den Beteiligten die Rahmenbedingungen vor dem Hintergrund der jeweils aktuellen Entwicklungen und Verordnungen schnell zu besprechen. Dies ist mit deutschlandweiten Anbietern, wie sie in der Vergangenheit auf den Weihnachtmärkten in Dreieich präsent waren, nicht zu leisten“, erläutert Gerhardt weiter. Robin Winkel von der Werbegemeinschaft Dreieichenhain e.V. ergänzt: „Eigentlich hätten bereits seit Mitte September die entsprechenden Verträge geschlossen werden müssen. Mit ortsansässigen Partnern haben wir die notwendige Flexibilität und können schnellstens reagieren und unsere Konzepte gegebenenfalls anpassen“. Auch für Patrick Hausmann vom Hausmanns Faselstall ist dieser Ansatz sinnvoll: „Wir kennen die lokalen Interessenten und wissen, wer welche Kundschaft anzieht und entsprechende Besucherströme auslöst. Das ermöglicht uns die direkte Absprache und Entwicklung schneller Umsetzungsmöglichkeiten je nach Entwicklung der Pandemie.“

Geplant ist, am zweiten und dritten Adventswochenende rund um die Burg ein Ambiente anzubieten, dass zum Flanieren und Treffen einlädt. Erstmals soll es bereits von Freitag bis Sonntag ein Angebot geben. Die Geschäfte in der Fahrgasse öffnen freitags und samstags jeweils bis 21 Uhr, am Sonntag bleibt geschlossen. Die Angebote rund um die Burg öffnen freitags um 17 Uhr, samstags und sonntags um 15 Uhr und schließen um jeweils 21 Uhr, damit um 21.30 Uhr vorweihnachtliche Ruhe einkehren kann. Wie und wo genau welche Angebote rund um die Burg platziert werden, steht noch nicht fest und wird kurzfristig entschieden. Eine große Herausforderung bleibt die mögliche Besucherzahl, denn unabhängig von Coronaverordnungen ist die Besucherzahl für den Burggarten in jedem Fall begrenzt. Hier haben die Veranstalter erste Pläne erarbeitet, wie man Besucherwege entzerren und zur Not mit vorübergehenden Schließungen die Besucherzahl regulieren könnte. So ist beispielsweise eine Art Food-Court außerhalb der Burg in der Solmische-Weiher-Anlage denkbar, um zusätzliche Gedrängesituationen innerhalb der Burg zu vermeiden. Eine kleine Bühne, ein Kinderkarussell und auf jeden Fall eine weihnachtliche Beleuchtung in der Fahrgasse und der Adventskranz in der Burg stehen ebenfalls auf der Planungsagenda.

„Ich kann allen Beteiligten nur danken, wie konstruktiv und offen sich dem Thema mit allen Unwägbarkeiten gestellt wird, um den Dreieicherinnen und Dreieichern eine stimmungsvolle Adventszeit zu ermöglichen“, sagt Bürgermeister Martin Burlon. „Alle Dreieicher Vereine und Gewerbetreibende egal aus welchem Stadtteil sind eingeladen, sich beim Advent in der Burg zu engagieren. Wir wollen ganz Dreieich einen Ort anbieten, sich zu treffen und gemeinsam die Vorweihnachtszeit zu genießen“, sagt Armin Gerhardt abschließend.

Quelle: Stadt Dreieich

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