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Joachim Georg

Joachim Georg

Redaktion

„The Father“ Rödermarks Film des Monats am 2., 9. und 16. November in den Neuen Lichtspielen

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Im Frühjahr erhielt der britische Schauspieler Anthony Hopkins seinen zweiten Academy Award als bester Hauptdarsteller und schrieb damit Oscar-Geschichte. Seine Darstellung eines Demenzkranken in dem Drama „The Father“ machte den 83-Jährigen zum ältesten Gewinner aller Zeiten. Mit dem Oscar ausgezeichnet wurde auch das Drehbuch: Nach seinem eigenen Theaterstück hatte es Florian Zeller, einer der renommiertesten Dramatiker der Gegenwart, zusammen mit Christopher Hampten verfasst. Das Regiedebüt des Franzosen Zeller ist nach Ansicht der NDR-Kritikerin Bettina Peulecke „ein exzellentes Mosaik, eine herzzerreißende Darstellung dessen, was passiert, wenn man seiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr trauen kann“. Die Neuen Lichtspiele zeigen den vielfach prämierten Streifen als Rödermarks Film des Monats an den ersten drei Novemberdienstagen (2., 9. und 16.) ab 20 Uhr.

Anne (Olivia Colman) ist in großer Sorge um ihren Vater Anthony (Anthony Hopkins). Als lebenserfahrener, stolzer Mann lehnt er trotz seines hohen Alters jede Unterstützung durch eine Pflegekraft ab und weigert sich standhaft, seine komfortable Londoner Wohnung zu verlassen. Obwohl ihn sein Gedächtnis immer häufiger im Stich lässt, ist er davon überzeugt, auch weiterhin allein zurechtzukommen. Doch als Anne ihm plötzlich eröffnet, dass sie zu ihrem neuen Freund nach Paris ziehen wird, ist er verwirrt. Wer ist dann dieser Fremde in seinem Wohnzimmer, der vorgibt, seit über zehn Jahren mit Anne verheiratet zu sein? Und warum behauptet dieser Mann, dass Anthony als Gast in ihrer Wohnung lebt und gar nicht in seinem eigenen Apartment? Anthony versucht, die sich permanent verändernden Umstände zu begreifen und beginnt mehr und mehr zu zweifeln: an seinen Liebsten, an seinem Verstand und schließlich auch seiner eigenen Wahrnehmung.

Anthony Hopkins und Olivia Colman zeigen ein Schauspiel von beeindruckender Echtheit, das den Zuschauer unvermittelt in das Leben mit Demenz versetzt. Das emotionale Filmdrama entstand nach Zellers gleichnamigem Theaterstück, das 2012 in Paris uraufgeführt wurde. Vielfach ausgezeichnet, begeisterte es seitdem überall auf der Welt das Theaterpublikum vom Londoner West End über den Broadway bis hin zu deutschen Theaterbühnen.

Quelle: Stadt Rödermark

 

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