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Joachim Georg

Joachim Georg

Redaktion

Langen: Gedenken an die Opfer des Novemberpogroms

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Veranstaltungen halten Erinnerung an die Zeiten der Diktatur wach

Am Vormittag des 10. November 1938 schlug der nationalsozialistische Hass gegenüber Juden auch in Langen zu. Die Fenster der Synagoge und jüdischer Geschäfte wurden eingeworfen und die Gebäude anschließend angezündet. Der Langener Magistrat gedenkt am Dienstag, 9. November, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Dreieich-Gymnasiums der Opfer der „Reichspogromnacht“.

Um 18 Uhr legt Bürgermeister Jan Werner an der Mahn- und Gedenkstätte „Ehemalige Synagoge“ an der Dieburger Straße einen Kranz nieder. Anschließend veranstalten um 19 Uhr die evangelische und katholische Kirchengemeinde in der Stadtkirche einen ökumenischen Gottesdienst. Gestaltet wird er von Pfarrerin Christiana Musch und Pfarrer Ulrich Neff. Mit den Worten „Wir erinnern uns an die unschuldigen Opfer dieses Staatsterrors, damit so etwas nie wieder in Deutschland passiert“, lädt Bürgermeister Werner alle Langenerinnen und Langener herzlich zur Teilnahme ein.

Um die Schicksale der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger Langens und Deutschlands in den Zeiten der Nazi-Diktatur geht es bei einer Buch-Ausstellung in der Stadtbücherei, Südliche Ringstraße 77, von Dienstag, 2. November, bis Samstag, 27. November. Bewegende Lebensgeschichten, Sachbücher und Kinder- und Jugendliteratur bringen den Lesern Angst und Leid der Opfer der braunen Schreckenszeit nah.

Quelle: Stadt Langen

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